Die Gewerbefachrichtung Garten- und Landschaftsbau bezeichnet alle Gärtnerberufe und Gewerbebetriebe, die sich mit der Planung, Gestaltung, Erhaltung / Pflege und dem Bau von öffentlichen und privaten Grün- und Landschaftsflächen beschäftigen. Ferner fallen unter den Einsatzgebieten vor allem Park- und öffentliche Wiesenflächen, Außenanlagen, Grünflächenanlagen von Wohngebieten und Gemeinden, Grünflächen im öffentlichen Verkehrt (Straßenbegleitgrün), Friedhöfe, Sportplätze und andere private Grünflächen.
Berufsbild und Berufsausbildung im Bereich Garten- und Landschaftsbau ( Verband Garten und Landschaftsbau )
Als Auszubildender oder Student dieser Fachrichtung werden diese mit vielfältigen Aufgaben betreut. Die Theorie umfasst dabei Gebiete wie Grundlagen der Gartengestaltung, Geschichte der Gartengestaltung, Planungs- und Vermessungslehre. Nach dem dualen Prinzip der Berufsausbildung erfolgt eine Ausbildung sowohl im theoretischen Bereich durch eine entsprechende Berufsschule, als auch im praktischen Bereich in einem passenden Unternehmen. Der Theorieanteil ist aufgrund des Blockunterrichtprinips geringerer als der Praxisbezug in einem Betrieb. Mit abgeschlossener Berufsausbildung bietet sich dann die Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung z.b. zum Gärtnermeister oder weitere Spezialisierung auf den einzelnen Fachgebieten (z.b. Fachagrarwirtschaft).
Im Bereich der akademischen Ausbildung auf einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule werden mehrere Studiengänge (Bachelor/Master) zu Agrar- und Landschaftsbau angeboten. Häufig überschneiden sich diese Studiengänge in spezielleren Ausführungen in ihren Modulen mit verwandten Fachrichtung aus dem Bauingieneurswesen oder Landschaftsarchitektur. Derart spezialisierte Studiengänge sind dann häufig nur an Fachhochschulen oder Hochschulen des Technisch-Wirtschaftlichen Zweigs (z.b. HS Anhalt (Bernburg), FH Weihenstephan (Freising), HS Technik & Wirtschaft Dresden, FH Erfurt, FH Neubrandenburg usw.) vorzufinden, nicht an Universitäten (oder eher selten).
Als ausgebildeter oder studierter Landschaftsgärtner geht man vielfältig Tätigkeiten nach, häufig übernimmt man dabei die Führungs- und Planungsrolle in Zusammenarbeit mit Garten- und Landschaftsarchitekten und führt dabei eine ausführende Leitung des Vorhabens aus. Derlei Projekte sind häufig öffentliche Grün- und Parkflächen, private Grüngebiete von Wohnsiedlungen, Straßen begleitende Grünflächen oder das Anbieten schlichter Dienstleistung im Bereich der Gartenplanung und Beratung. Als interdisziplinäres Berufsbild werden auch Kenntnisse in Architektur, Bauingieneurswesen, Maschinenbau, Treppenbau, Hydroanlagen und Bewässerung, Technisches Know-How und gute Führungs- sowie Planungsqualitäten.
Im Zuge des gewachsenen Bewusstseins um Natur- und Umweltschutz seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts arbeiten Garten- und Landschaftsgärtner häufig mit lokalen und regionalen Autoritäten und Organisationen eng zusammen (Forstamt, Umweltamt, Geologen / Geo-Resourcenmanager, Biologen). Dabei obliegt den in diesem Bereich Beschäftigten nicht selten eine hohe Verwantwortung, da Eingriffe und Veränderungen in der Natur genauestens einkalkuliert sein müssen.
Wenn es mit dem Rasen mal "schnell" gehen soll, d.h. wenn keine Zeit zum "wachsen" des Rasens ist, dann ist die Alternative der sogenannte Rollrasen, der Rollrasen ist sozusagen der "Fertigrasen" wenn es von Heut auf Morgen gehen soll !!
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